Vitaparcours

Schon früh wird versucht, Kindern den Sport spielerisch zu vermitteln und Lust auf Bewegung zu wecken. Möglichkeiten gibt es dafür viele. Doch auch Erwachsene, insbesondere Senioren, müssen immer wieder zur Bewegung animiert werden, denn diese fördert nicht nur die körperliche Vitalität, sondern hat auch eine wohltuende Wirkung auf den Geist.

Besonders wertvoll ist die Bewegung im Freien. Schadstofffreie, unverbrauchte Luft sorgt für neue Energie und dafür, dass Ihnen diverse Trainingseinheiten leichter fallen. Um Bewegung im Alltag zu integrieren, gibt es viele Städte, die mittlerweile auf die Vitaparcours setzen, in Deutschland auch bekannt als Trimm-dich-Pfade bekannt. Diese befinden sich immer in der freien Natur.

Vitaparcours

Besonders wertvoll ist die Bewegung im Freien. Schadstofffreie, unverbrauchte Luft sorgt für neue Energie und dafür, dass Ihnen diverse Trainingseinheiten leichter fallen. Um Bewegung im Alltag zu integrieren, gibt es viele Städte, die mittlerweile auf die Vitaparcours setzen, in Deutschland auch bekannt als Trimm-dich-Pfade bekannt. Diese befinden sich immer in der freien Natur.

Länge und Gestaltung der Vitaparcours

Die Bezeichnung Vitaparcours ist vor allem in der Schweiz seit Jahrzehnten verankert. Ein solches Sport- und Bewegungskonzept gibt es auch im benachbarten Österreich, wo von der sogenannten Forstmeile die Rede ist. In der Ausführung flexibel, erstrecken sich die meisten Vitaparcours über eine Länge von maximal drei Kilometern und sind damit für die meisten Erwachsenen problemlos zu realisieren. Auf dieser Strecke gibt es im Abstand von mehreren hundert Metern Trainings- und Übungsgeräte. Während Sie zwischen den Geräten joggen und walken können, schulen die Übungseinheiten Ausdauer, Kondition und Kraft.

Für wen eignen sich die Vitaparcours?

Mit ihrer Ausstattung eignen sich die Vitaparcours für sämtliche Altersklassen. Sie sind für

  • Kinder,
  • Erwachsene,
  • Senioren und
  • Menschen mit Handicap

entwickelt worden. Dabei sind sie so gestaltet, dass auch untrainierte Einsteiger einzelne Übungen durchführen können. Neben Geräten für einzelne Bewegungen gibt es aber auch Multisportgeräte, an denen mehrere Übungen gleichzeitig durchgeführt werden können. Klassiker dieser Bewegungsangebote sind:

  • Kletterbrücken,
  • Kletterwände,
  • Parallelbalken und
  • Klimmzugstangen.

Teilweise finden sich auch komplette Kletterparks, die sich aus verschiedenen Klettereinheiten zusammensetzen. Sie werden im Rahmen von verschiedenen Outdoor-Fitness Trends nicht nur in Vitaparcours, sondern auch beispielsweise auf Generationenspielplätzen eingebunden.

Angebot der Vitaparcours in der Schweiz

Die meisten dieser Parcours gibt es derzeit in der Schweiz: Insgesamt 498 Routen bietet das Alpenland, darüber hinaus gibt es 21 Kurzparcours. Letztere sind nur wenige hundert Meter lang. Im Durchschnitt hat ein Schweizer Vitaparcours eine Länge von 2,35 km. Auf dieser Distanz gibt es eine Steigung von durchschnittlich 59 Metern. Es gibt aber auch Streckenverläufe, bei denen bis zu 120 Höhenmeter bewältigt werden müssen.

Die Übungen sind dabei logisch aufgebaut. So beginnen die ersten Übungen mit dem Dehnen. Hier geht es vor allem darum, die Muskulatur in der Wade und dem Fußgelenk zu dehnen. Anschließend werden diverse Beweglichkeitsübungen durchgeführt. Diese zielen meist auf einzelne Körperbereiche ab. Mal ist davon der Rücken betroffen, ein anderes Mal soll durch Beinkreisen eine Trainingseinheit gestemmt werden.

Auch Kraftübungen sind in verschiedenem Umfang im Vitaparcours vorhanden. Sie beziehen sich meist auf Rücken- und Beinmuskulatur. Eine beliebte Kraftübung sind Liegestütze, die sowohl klassisch als auch rücklings durchgeführt werden.

Einbindung von räumlichen Besonderheiten

Dadurch, dass ein Vitaparcours immer draußen ist, werden sowohl die räumlichen als auch die topografischen Besonderheiten der jeweiligen Gegend optimal eingebunden. Während sich der Trimm-dich-Pfad immer über mehrere Kilometer streckt, kann ein solcher Parcours auch nur wenige hundert Meter lang sein. Die Länge bestimmt dabei auch die erforderliche Kondition. Teilweise müssen zudem auch große Höhenunterschiede überwunden werden.