Menschen auf Outdoor-Fitness-Park - FREISPORT

7 Anfängerfehler, die Sie beim Outdoor-Fitness Training vermeiden sollten

Bewegung an der frischen Luft ist für das menschliche Wohlbefinden ungemein wichtig, daran lässt sich nicht rütteln. Dies ist gleichermaßen wichtig für Körper und Geist. Jedoch werden von Anfängern oftmals Fehler begangen. Auf diese Weise können Sie nicht das Optimum aus ihrem Outdoor-Fitness Training herausholen, der Trainingsflow wird gestört und die anfängliche Motivation findet schnell Abbruch.

Um dem vorzubeugen, nehmen wir 7 Anfängerfehler einmal genauer unter die Lupe. Wenn diese vermieden werden, steht einem erfolgreichen Outdoor-Fitness Training nichts im Wege.

Zu intensives Training

Egal, ob das Ziel des Outdoor-Fitness Trainings in einer Verbesserung der sportlichen Leistungen, einer reinen Gewichtsreduktion oder im Muskelaufbau besteht – Überanstrengung und Überlastung sollte auf jeden Fall vermieden werden. Dafür ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Trainingsphasen und Ruhepausen grundlegend.

Grundsätzlich sollte stets auf die eigenen Körpersignale geachtet werden: Lieber das Training einmal früher abbrechen, als sich längerfristige Schäden zuzuziehen, die wochen- oder gar monatelange Trainingspausen zur Folge haben. Bei der Intensität des Trainings kommt es generell auf die körperliche Verfassung und die individuelle sportliche Erfahrung an. Als Faustregel gilt: Beginnen Sie lieber langsam mit dem Outdoor-Fitness-Training und steigern Sie sich dann allmählich.

Falsche Ernährung

Eine falsche Ernährung kann dem Erfolg des Outdoor-Fitness-Training durchaus im Wege stehen. Gleichzeitig lässt es sich durch wertvolle Nährstoffe ergänzen und optimieren. Außerdem gibt es immer wieder diverse Food-Trends für Sportler, die das Training positiv beeinflussen können.

Besteht das Ziel des Trainings in der Gewichtsreduktion, sollte natürlich auch die tägliche Kalorienaufnahme gesenkt werden. Wichtig ist, stets mehr Energie zu verbrauchen als dem Körper zuzuführen. Doch bei zu geringer Kalorienaufnahme oder gar bei Training auf nüchternen Magen mangelt es dem Körper an Energie, um erfolgreich trainieren zu können.

Der Hinweis, eine zu geringe Kalorienaufnahme zu vermeiden, soll aber kein Freifahrtschein dafür sein, ab sofort hemmungslos in die Chips Tüte zu greifen oder auf dem Weg zum Training erst einmal einen Stopp im nächsten Fast-Food Restaurant einzulegen. Wer dagegen in erster Linie Muskelmasse aufbauen möchte, neigt gerne einmal dazu, zu viele Kalorien zu sich zu nehmen. Ein Ernährungsmythos, der sich hartnäckig manifestiert hat, besteht in der Annahme, dass Fett im Essen automatisch zu Fett auf der Hüfte wird. Doch dies ist nicht richtig: Es kommt auf die Art des Fettes an.

Grundsätzlich gilt es, im Zusammenhang mit Outdoor-Fitness-Training auf einfach ungesättigte Fettsäuren zu setzen. Diese sind leicht verdaulich und gut bekömmlich. Sie helfen, die Vitamine A, D, E und K aufzunehmen, schützen die Organe insbesondere das Herz, liefern wertvolle Energie für Sport und Alltag und wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Daher sollten regelmäßig folgende Lebensmittel auf Ihrem Speiseplan stehen:

  • Avocados
  • Nüsse
  • Erdnussbutter
  • fetter Seefisch
  • Leinöl
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Chia Samen

Gesättigte Fette sollten Sie stattdessen nur selten zu sich nehmen. Sie stehen im Verdacht, den Spiegel des ungesunden LDL-Cholesterin zu erhöhen. Sie finden diese Fette überwiegend in fettem Fleisch, Wurst, Vollmilchprodukten, Sahne, Butter, Chips und Backwaren.

Mit 9,3 kcal auf ein Gramm ist Fett – egal ob gesättigt oder ungesättigt – deutlich kalorienreicher als Eiweiß und Kohlenhydrate. Nichtsdestotrotz kann High Fat in Kombination mit einem Low Carb Ernährungsplan dem Körper beibringen, effizienter Fett zu verbrennen und es als Energiequelle zu nutzen. Die gesunden Fette sollen dabei nicht On-Top, sondern anstelle von Kohlenhydraten gegessen werden. Davon profitieren alle, die definierte Muskeln möchten, oder auf einen effizienten Fettstoffwechsel für lange Belastungen setzen. Denn Fett macht lange satt und kann helfen, weniger zu essen. Weiterhin lässt es den Insulinspiegel weniger ansteigen als Kohlenhydrate. Auf diese Weise wird die Fettverbrennung angekurbelt und Fettpölsterchen haben keine Chance.

Sportgetränke

Ein Fehler, den viele begehen, wenn sie sich motiviert ins Training stürzen, ist der Konsum von vermeintlich energiebringenden Sportgetränken. Doch auch wenn diese Getränke versprechen, den Elektrolytspeicher des Körpers wieder aufzufüllen, schaden sie aufgrund ihres hohen Zuckergehaltes eher, als dass sie Nutzen bringen.

Zwar fühlt man sich durch die Getränke energiegeladen und erfrischt, doch dabei handelt es sich um eine kurzfristige und trügerische Wahrnehmung. Daher sollten Sie im Kontext des Outdoor-Fitness-Trainings möglichst nur Wasser getrunken werden. Das ist viel gesünder und erfrischt nachhaltiger.

Nicht der Witterung entsprechende Bekleidung tragen

Einfach in eine Jogginghose und ein ausrangiertes Shirt schlüpfen und loslegen? Keine gute Idee! Gerade beim Training im Freien sollten die Frage nach der passenden Bekleidung nicht außer Acht gelassen werden.

Funktionale Sportbekleidung, die den Feuchtigkeitsabtransport unterstützt, ist absolut grundlegend. Durch diese Atmungsaktivität bleiben der Körper und die Kleidung des Sportlers trocken und eine mögliche Unterkühlung wird vermieden. Weiterhin gibt es spezielle Stoffe, die in Verbindung mit Membranen vor Wind schützen und zusätzlich wasserdicht sind.

Wichtig ist außerdem, dass die Sohle der Sportschuhe den verschiedensten Witterungsbedingungen und Untergründen gewachsen ist. Für stetigen Halt muss diese wasserdicht, rutschfest und griffig sein. Wird häufiger im dunklen auf an Straßen gelegenen Outdoor-Fitness-Geräten trainiert, sollte das Material der Sportkleidung immer reflektierende Eigenschaften haben.

Beim Outdoor-Fitness-Training im Sommer empfehlen wir, sich mit einer Kopfbedeckung vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Wie bei jedem Aufenthalt in der Sonne gilt es weiterhin auch beim Sport, alle freien Körperpartien einzucremen. Verwenden Sie dafür eine Sonnencreme, deren Lichtschutzfaktor dem individuellen Hauttyp gerecht wird und der UV-Stärke vor Ort angemessen ist. Grundsätzlich sollten Sie zu Beginn einer Sonnensaison auf Präparate mit einem höheren Lichtschutzfaktor setzen, zum Beispiel 30, 35 oder 50.

Wie sich erkennen lässt, ist die richtige Bekleidung für Outdoor-Sport von großer Relevanz. Wir empfehlen, immer dafür zu sorgen, dass unter den Sportklamotten die optimale Temperatur herrscht – nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm. Dieser Wärmegrad variiert je nach Belastung und Witterungslage.

Menschen im Outdoor-Fitness-Park - FREISPORT
Achten Sie auf die richtige Bekleidung für Ihr Outdoor-Fitness-Training – FREISPORT

Schlafmangel

Wer intensives Outdoor-Fitness-Training betreibt, darf im Alltagsstress nicht den Fehler begehen, zu wenig zu schlafen. Denn bei Schlafmangel kann der Körper nur bedingt seine Energiereserven aufzufüllen. Die Leistungsfähigkeit ist in dem Fall stark eingeschränkt, was sich insbesondere beim Training zeigt. Nach einer kurzen Nacht ist es demnach ratsam, das Training lieber einmal ausfallen zu lassen, als völlig erschöpft zu trainieren.

Ein weiterer Punkt besteht darin, dass die Regeneration nach Trainingsintervallen bei zu wenig Schlaf nicht gewährleistet ist. Und auch neue Bewegungsabläufe zu festigen, fällt bei Schlafmangel schwerer. Deshalb ist nach einer Outdoor-Fitness-Trainingseinheit möglichst viel und erholsamer Schlaf unabdingbar. Um dies zu erreichen, sollte optimalerweise zwischen Sport und Schlafenszeit ausreichend Zeit liegen. Das hat den Grund, dass bei jeder Form von Aufregung – auch beim Sport – der Körper Hormone ausschüttet, die wachhalten. Ist Training zu früherer Tageszeit aufgrund der Arbeit nicht möglich, sollte intensives Training aufs Wochenende gelegt und unter der Woche eher gemäßigt trainiert werden.

Wie sich zeigt, beeinflussen Sport und Schlaf sich gegenseitig. Moderate sportliche Aktivität ist ein Potential für guten Schlaf, was wiederum dem Trainingserfolg zuträglich ist. Zu große körperliche Anstrengung kurz vor dem Zubettgehen dagegen kann zu Schlafmangel führen und entsprechend die sportliche Leistungsfähigkeit verhindern – – ein Teufelskreis also.

Outdoor-Fitness Geräte nicht korrekt nutzen

Sowohl Kraft- als auch Ausdauer-Training und Dehnübungen helfen dabei, den Zustand Ihres Körpers zu optimieren. Voraussetzung hierbei ist allerdings, dass Sie die Übungen richtig ausführen. Andernfalls schadet die körperliche Ertüchtigung mehr, als dass sie Nutzen bringt.

Bevor mit dem Training im Bewegungspark begonnen wird, ist eine eingehende Auseinandersetzung mit den jeweiligen Geräten essentiell. Hierbei dienen die angebrachten Hinweistafeln, die die jeweiligen Trainingsgeräte sowie die Übungen, die sich dort verrichten lassen, detailliert erklären. Wir empfehlen, die Angaben aufmerksam durchzulesen, die ersten Übungen mit Bedacht in aller Ruhe auszuüben und nicht direkt mit 100% Intensität zu starten. Denn wenn Sie von Beginn an keine gravierenden Fehler machen, sinkt das Verletzungsrisiko erheblich.

Schilder Outdoor-Fitness-Geräte - FREISPORT
Schilder der Outdoor-Fitnessgeräte erklären Ihnen den richtigen Umgang – FREISPORT

Wetterlage missachten

Beim Outdoor-Fitness Training sollten Sie die aktuelle Wetterlage, auch über die Frage nach der passenden Bekleidung hinaus, stets im Blick behalten. Denn das Wetter kann das Training im Freien in erheblichem Maße beeinflussen und im schlimmsten Fall der Gesundheit schaden.

Ein wesentlicher Faktor besteht in der Sonneneinstrahlung. Menschen, die zu viel Sonne auf den Kopf und Nackenbereich bekommen haben, können schnell einen Sonnenstich erleiden. Durch die starke Hitze kann es zu einer Irritation des Gehirns und der Hirnhaut, was Entzündungsreaktionen oder eine Hirnschwellung auslösen kann. Eine extremere Form des Ganzen ist ein Hitzschlag – besonders gefährdet sind unter anderem Sportler, die in der Wärme trainieren. Hier kommt es zu einer Erhöhung der Körpertemperatur bis auf 40 Grad Celsius und mehr und es entsteht ein Wärmestau – ein Hitzschlag ist also lebensgefährlich.

Auch bei Glatteis ist es eher nicht ratsam, das Training durchzuziehen. Sind die Outdoor-Fitness-Geräte vereist, kann man leicht abrutschen und sich Verletzungen zuziehen. Die Sicherheit beim Durchführen der Übungen ist bei Glatteis also nicht mehr gewährleistet.

Bei extremen klimatischen Verhältnissen sollte demnach selbst mit der passenden Bekleidung kein unnötiger Ehrgeiz an den Tag gelegt und das Training zwanghaft durchgezogen werden. Besser bei extremer Hitze oder Glätte einmal pausieren, bevor ein erhebliches Gesundheitsrisiko entsteht und dies letztlich eine viele längere Trainingspause mit sich bringt.

Weiterführende Informationen zum richtigen Outdoor-Fitness-Training

 

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