Bewegungsgeräte

Langes Sitzen liegt nicht in der Natur des Menschen. Schon bevor wir geboren werden, liegt uns die Bewegung „quasi im Blut“. Um dem natürlichen Drang nach Bewegung nachzukommen, gibt es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten. Bewegungsgeräte nehmen dabei eine wichtige Rolle ein. Zweck, Einsatzgebiet und Zielgruppe sind dabei sehr vielfältig. FREISPORT klärt für Sie, was Bewegungsgeräte sind, wo sie überall zu finden sind und welche Varianten es gibt.

Bewegungsgeräte

Beim täglichen Spiel, Sport und Training unterstützen Bewegungsgeräte den Aufbau von Muskulatur. Zusätzlich stärken sie die Koordination und das Gleichgewicht. Die Geräte finden mittlerweile immer häufiger Verwendung in einem Bewegungspark oder auf einer Trainingsstrecke, da sie robust und anwenderfreundlich sind.

Dabei gibt es Bewegungsgeräte für alle Altersklassen bzw. unterschiedliche Zielgruppen, etwa für:

  • Kinder
  • Senioren
  • körperlich eingeschränkte Menschen

Je nach Personengruppe beschreibt der Begriff allerdings unterschiedliche Gerätetypen, die verschiedene Ziele verfolgen.

Bewegungsgeräte für Senioren

Senioren bewegen sich häufig zu wenig und verbringen viel Zeit zu Hause, was ihre Bewegungsfähigkeit weiter einschränkt – ein Teufelskreis, bei dem sich auftretende Schmerzen durch den Mangel an Bewegung weiter verstärken. Einrichtungen und Anlagen wie ein Seniorenspielplatz richten sich gezielt an die ältere Bevölkerung und versuchen, dieses Problem anzugehen. Bei dieser Art von Bewegungsgeräten geht es weniger um Kraftaufbau oder Ausdauertraining, sondern um die Aufrechterhaltung bzw. Ausbau der Bewegungsfähigkeit.

Die Kombination aus frischer Luft und Bewegung ist gerade für Senioren gesund. An den dort installierten Bewegungsgeräten machen sie sich fit für den Alltag: gelenkschonendes Training, Unterstützung der Koordination und des Gleichgewichts stehen hier auf dem Programm. Oftmals geschieht das in einer Gruppe mit anderen Senioren. Häufig eingesetzte Bewegungsgeräte sind beispielsweise:

  • Hüfttrainer
  • Räder zum Training der Beweglichkeit von Handgelenken, Ellbogen und Schlüsselbein
  • “Spaziergänger” zur Beanspruchung der unteren Körperhälfte

Unter den Begriff der Bewegungsgeräte für Senioren fallen in diesem Zusammenhang allerdings auch noch andere, eher kleinere Vorrichtungen wie etwa Fingertrainer.

Bewegungsgeräte für Menschen mit Handicap

Auch körperlich eingeschränkte Menschen leiden häufig unter mangelnder Bewegung. Zu oft gibt es keine bzw. unzureichende Angebote für sportliche Aktivitäten, oder sie werden ausschließlich im Rahmen des Vereinssports angeboten.

Hier setzen Bewegungsgeräte an, die speziell für Menschen mit Handicap konzipiert sind. Diese sind teilweise in den entsprechenden Bewegungsparks integriert. Sie bieten etwa Rollstuhlfahrern oder Gehbehinderten die Möglichkeit, an den Geräten zu trainieren und ihre Schulter- und Armmuskulatur zu stärken. So stabilisieren die Übungen den gesamten Oberkörper. Die Bewegungsgeräte entsprechen dabei sportmedizinischen Standards.

Einzeln oder als komplexes Angebot

Die Verwendung der Bewegungsgeräte erfolgt im Außenbereich unterschiedlich. Neben vielen einzelnen Geräten gibt es beispielsweise in einem Fitnessparcours auch eine Auswahl an mehreren Outdoor-Fitnessgeräten. So lassen sich ganze Routinen entwickeln, die beispielsweise mit Sprung-, Kraft- oder Dehnübungen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Dabei entscheiden Sie selbst, wie intensiv Sie diese Geräte nutzen und wie stark die Übungen ausgeprägt sind.

Einbindung ins tägliche Training

Binden Sie die Bewegungsgeräte nach Ihren eigenen Wünschen in Ihr individuelles Trainingsprogramm ein. Meist sind die Geräte in kleineren Gruppen angeordnet, sodass Sie diese entweder einzeln oder auch nacheinander nutzen können. Vor der ersten Benutzung der Geräte ist es ratsam, sich langsam an die Übungen heranzutasten. Starten Sie zunächst mit geringerer Intensität und weniger Wiederholungen. Wenn sie mit den Bewegungsabläufen vertraut sind, können Sie anschließend den Umfang der Übungen erhöhen. So verringern Sie ein entsprechendes Verletzungsrisiko.

Nicht nur in einem Fitnesspark, sondern auch an ähnlichen Standorten finden Sie mittlerweile eine große Auswahl hochwertiger Bewegungsgeräte. Als Klassiker gelten dabei:

  • Beinpresse
  • Bauchtrainer
  • Crosstrainer

Die Bewegungsangebote von FREISPORT sind TÜV-geprüft, sodass sie langlebig und in der Anwendung absolut sicher sind.

Bewegungsgeräte als Teil von Fitnessparks

Im Rahmen von verschiedenen Outdoor-Fitness Trends sind mittlerweile vermehrt sogenannte Fitnessparks entstanden, in denen Bewegungsgeräte Teil der wesentlichen Ausstattung sind. Diese Parks ziehen nicht nur Sportbegeisterte an, sondern auch viele Familien, da sich auch Kinder (ab 14 Jahren) austoben können. Senioren finden dort (je nach Ausstattung) wie erwähnt ebenfalls eigens konzipierte Geräte.

Dabei müssen sich diese Geräte nicht auf reine Parks in Grünanlagen beschränken: In Urlaubsorten finden sie sich häufig entlang Promenaden, an Stränden und in der Nähe von Urlauberattraktionen. Teilweise lassen sich die Geräte gleichzeitig von zwei Personen verwenden und eignen sich so ideal für Paartrainings.

Bewegungsgeräte für Kinder

Neben den oben vorgestellten Gerätetypen gibt es auch ähnliche Angebote für Kinder. Diese verfolgen allerdings einen gänzlich anderen Ansatz und haben bis auf den Namen wenig gemeinsam. Diese Spiel- und Bewegungsgeräte finden sich auf Spielplätzen und in Kitas; deren Ziel ist Abenteuerlust und Neugierde, die so Entwicklung fördern. Die Kinder müssen an den Geräten Mut aufbringen. Gleichzeitig entwickeln sie ein Gefühl für Höhe, stärken das eigene Körpergefühl sowie ihren Gleichgewichtssinn. Sie entdecken so Neues und sind gleichzeitig sportlich aktiv, wodurch häufig auch schon die Grundsteine für sportliche Aktivitäten im Erwachsenenalter gelegt werden.

Therapeutische Bewegungsgeräte

Nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer längeren Verletzungsphase ist es besonders wichtig, die Muskulatur- und Gelenkfunktion zu stärken. Dazu werden sogenannte therapeutische Bewegungsgeräte eingesetzt – entweder in Rehaeinrichtungen oder im Rahmen einer Erstversorgung zu Hause (auf Leihbasis). Es handelt sich dabei um Geräte, die eigens für medizinische Zwecken entwickelt wurden und die ganz spezielle Bewegungsabläufe beinhalten. Deshalb sind sie mit den Bewegungsgeräten für Outdoor-Fitness auch nicht zu vergleichen. Auf diese Weise trainieren Patienten die Funktionen von Muskeln sowie Gelenken und/oder verbessern die Durchblutung. Beispiele dafür:

  • Bewegungsschienen (CPM-Schienen) zur Anwendung im Bereich der Knie und Schulter
  • Übungsfahrräder für körperliche Ertüchtigung
  • Gehtrainingseräte zum (Wieder-)Erlernen der Gehabläufe
  • Armtrainingsgeräte (teilweise auch für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung)